Motivations for using social networking sites in 2011

PEW has released figures stating that for 67% the main reason for membership in a social network is, to stay in contact with friends. Followed closely by staying in touch with family members at 64%.My personal prediction for the development of these numbers in the coming years is:
While the motivation for family relationship will change little, since families are still the strongest connections, we will see a slight shift from traditional real-world friendships to interest-bound online contacts. Because friendships are traditionally interest-bound connections, I see the Internet becoming better suited to identify similarity of interests and abilities as traditional friendship closure. Therefore, the increase of online time and the increasing intensity of social interaction will both lead to a shift from analog to digital friendships and the corresponding motivation for social networking.

Die Angst vor Facebook und Google

Das Internet als Automat erhebt heute die Daten (unsere Intuition, Denkmuster, Unterbewusstsein, etc.), die früher Menschen (Werbetreibende) erheben mussten, um Sie für die eigenen manipulativen Zwecke (Werbung / Verkauf) nutzbar zu machen. Unserer bewussten Macht hat sich diese Erhebung schon immer entzogen. Die Frage ist nun, muss man wirklich Angst haben, weil sich diese Erhebung immer mehr auf Facebook und Google zentralisiert?

Ich glaube, nein. Denn wer steht eigentlich hinter Facebook und Google? Letzten Endes die Werbetreibenden, die es finanzieren, also wieder der Mensch (Kapitaleigner), der etwas verkaufen will, wie früher auch. Facebook und Google sind lediglich die Techniker, die das System auf die Beine stellen.

Ich sehe 2 Probleme: Erstens ist der Automatismus (Software) wesentlich fehleranfälliger und manipulierbarer als der Mensch früher, und zweitens ist die steigende Geschwindigkeit ein Problem für die Anpassungsfähigkeit des Menschen.

Ich glaube, das Internet (Automatismus und Geschwindigkeit) lässt die globale Intelligenz einfach ein Stück tiefer in unsere eigene Intelligenz eindringen, weil sie schneller ist als unsere eigene. Das Resultat ist, dass wir ein Stück weniger autonom sind, dafür aber von der globalen Intelligenz profitieren dürfen. Wir bekommen z.B. den Kaufwunsch für ein Produkt, das fast 100%ig zu uns passt, eingeimpft, können uns kaum dagegen wehren, wissen aber auch, das uns die lange Suche erspart blieb, und wir ein Produkt besitzen, das uns tatsächlich hochgradig nützlich ist.

Was uns eigentlich Angst macht (selbst den Mitarbeitern von Facebook und Google), ist die Manipulierbarkeit und Fehleranfälligkeit des Systems, denn die eingeimpften Kaufentscheidungen gab es auch schon früher. Ob die steinzeitliche Sippe die Meinung beeinflusst hat, der mittelalterliche Straßenhändler oder der Versicherungsmakler bis vor Kurzem. Wir alle haben deshalb schon immer einen intuitiven Mechanismus gegen Manipulation in uns (“schlechtes Gefühl”), aber noch keinen gegen die Manipulation und Fehleranfälligkeit in Software bzw. der undurchsichtigen, automatischen und schnellen Internet-Welt.